Die natürlichen Alterungsprozesse zeigen sich im Gesicht auf verschiedene Weise. So kommt es zu Falten, die Sie älter erscheinen lassen. Auch einer Erschlaffung der Wangen und eine Veränderung der Gesichtskonturen ist möglich. So wirken Sie älter, als Sie eigentlich sind. Doch mit diesem Zustand müssen Sie sich nicht abfinden.

Die plastische und ästhetische Chirurgie hält viele Methoden bereit, welche die Spuren der Zeit mildern oder verschwinden lassen. Dazu zählen Faltenunterspritzung mit effektiven Wirkstoffen, wie etwa Botulinumtoxin, Hyaluronsäure oder Kollagen. Auch eine Eigenfettbehandlung eignet sich dazu, verlorengegangenes Volumen zu ersetzen und Falten zu mildern. Allerdings wirken alle diese genannten Behandlungen nur für eine bestimmte Zeit.

Ein dauerhaftes Behandlungsergebnis erzielt ein Gesichtslifting. Dadurch gewinnt Ihre Haut wieder an Festigkeit und Spannkraft. Sie wirken jünger, frischer und erholter, was für einen längeren Zeitraum anhält.

Mit welchen Kosten muss man für ein Gesichtslifting rechnen?

Bei einem Facelifting gehen die Preise stark auseinander. Entscheidend für den Preis ist etwa, welche Methode angewandt wird, wie umfangreich sich diese gestaltet und was die Nachsorge alles beinhaltet. So beginnen die Kosten für das Gesichtslifting ab 6.000 Euro. Sie erhalten von Ihrem behandelnden Facharzt einen individuellen Kostenplan. Entscheidend ist, dass Sie die Kosten nicht unbedingt auf einmal begleichen müssen. Die Krankenkasse beteiligt sich zwar nicht daran, da es sich um eine Behandlung aus ästhetischen Gründen handelt. Aber viele Ärzte bieten attraktive Finanzierungsmöglichkeiten an, mit flexiblen Laufzeiten und günstigen Konditionen.

Unsere Fakten zum Facelifting im Kurzüberblick

  • Dauer der OP

    180-240 Minuten

  • Klinikaufenthalt

    1-2 Tage

  • Narkose

    Dämmerschlaf oder Vollnarkose

  • Haltbarkeit

    ca. 10 Jahre

  • Fäden

    werden nach ca. 2 Wochen gezogen

  • Sportliche Aktivitäten

    ca. 4-6 Wochen meiden

  • Gesellschaftliche Auszeit

    ca. 2-3 Wochen

  • Sauna & Solarium

    4-6 Wochen vermeiden (6 Monate auf Narbenschutz achten)

  • Duschen & Haare waschen

    nach ca. 2-3 Tagen (sanfte Produkte anwenden)

Welche Methoden gibt es bei einer Gesichtslifting OP?

Das klassische Gesichtslifting stellt eine Straffung aus Gesicht und Hals dar. Die Schnitte werden im Bereich des Haaransatzes und unterhalb des Kinns gemacht. Dann wird die Haut von der unteren Gewebeschicht gelöst und entsprechend gespannt. Dies erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl seitens des behandelnden Facharztes. Wird die Gesichtshaut zu sehr gespannt, entsteht später ein künstlicher Eindruck.

Eine andere Variante, um das Gesicht zu liften, ist das sogenannte SMAS-Facelift. Dabei erfolgt nicht nur die Straffung der Gesichtshaut, sondern auch der darunterliegenden Gewebeschicht aus Bändern, Faszien und Muskeln.

Im Vergleich dazu wird beim LVMF-Lifting nur der mittlere Gesichtsbereich gestrafft. Die Schnittführung erfolgt im Bereich des Unterlids und der ganze Eingriff wird ebenfalls unter Vollnarkose vorgenommen. Ist die Haut im Gesichtsbereich noch nicht zu sehr erschlafft, bietet sich auch ein Mini-Lift an.

Welche Methoden gibt es ohne OP?

Zu den nicht-operativen Methoden zählen etwa Faltenunterspritzungen. Dabei werden spezielle Wirkstoffe gezielt unter die Haut gespritzt, um eingesunkene Hautpartien aufzufüllen und Falten zu milden. Eine Unterspritzung mit Botulinumtoxin ist ideal, um mimische Falten zu behandeln. Der Wirkstoff Hyaluronsäure wird eingesetzt, um den Volumenverlust in der Haut wieder aufzufüllen. Weitere nicht-operative Methoden:

  • Eigenbluttherapie
  • Fadenlifting
  • Kollagen-Behandlung
  • Unterspritzung mit Eigenfett

Für eine Verbesserung des Hautbilds bietet sich auch eine Mikrodermabrasion an, wo durch mikrofeine Verletzungen die Selbstheilungskräfte der Haut angeregt werden. Eine Laserbehandlung ist ebenfalls eine nicht-operative Form des Gesichtslifting. Eine Kombination aus verschiedenen Methoden ist möglich.

Was passiert vor einem Gesichtslifting?

Vor dem eigentlichen Gesichtslifting führen der behandelnde Arzt und Sie ein ausführliches Beratungsgespräch. Bei diesem Termin geht es darum, Ihre Wünsche vorzubringen und mehr über die medizinischen Möglichkeiten zu erfahren. Zudem werden Sie nach eventuellen, vorherigen plastischen Operationen sowie chronischen Erkrankungen gefragt. Anschließen werden Ihnen die Risiken des Facelifting erklärt und Sie erfahren, welche Untersuchungen noch erforderlich sind. In jedem Fall wird ein Blutbild erstellt und vielleicht ein EKG gemacht.

Wie verläuft die OP?

Generell dauert ein Gesichtslifting, je nach Methode, rund 2 bis 5 Stunden. Es wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt, aber auch lokale Betäubung oder Dämmerschlaf sind möglich. Nach Anzeichnen der Schnittführung, hinter dem Ohr oder entlang der Haarkante, wird die Narkose eingeleitet.

Nach der OP wird der Behandlungsbereich für einige Zeit gekühlt. So lassen sich Schwellungen oder Blutergüsse minimieren.

Was passiert nach einer OP wenn man das Gesicht liften lässt?

Bei einer Gesichtslifting OP handelt es sich nicht immer um einen ambulanten Eingriff. So bleiben Sie meist eine Nacht in der Klinik. In jedem Fall brauchen Sie in den ersten Tagen viel Ruhe, auch wenn es nur eine kleine OP war. Kühlen Sie das Gesicht in regelmäßigen Abständen, um den Heilungsverlauf zu unterstützen. Starke Schmerzen treten nach dem Facelifting nicht auf. Es besteht lediglich die Möglichkeit, dass Ihre Gesichtshaut sich am Anfang etwas gespannter als sonst anfühlt.

Die Gesellschafts- und Arbeitsfähigkeit ist nach 2 Wochen wiederhergestellt. In dieser Zeit sollten Sie keinen Sport treiben, sich nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen und auf Besuche in der Sauna verzichten. Empfehlenswert ist es, Cremes mit hohem UV-Schutzfaktor im Gesicht zu verwenden.

Wann verheilen die Narben?

Generell ist die Narbenheilung nach etwa 3 Monaten abgeschlossen. Wie schnell der Heilungsprozess wirklich voranschreitet, hängt vom individuellen Hauttyp und der Beschaffenheit des Gewebes ab. Natürlich besteht auch immer ein gewisses Risiko, dass es zu unerwünschten Komplikationen kommt. So sind Wucherungen im Bereich der Narbe möglich, die eine weitere Behandlung erforderlich machen. Dies ist aber nur in seltenen Ausnahmefällen der Fall.
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Kann eine Gesichtslifting OP wiederholt werden?

Natürlich spricht nichts dagegen, ein Gesichtslifting ein zweites Mal durchzuführen. Meist ist dies aber nicht erforderlich, da es sich um eine Behandlung mit sehr langanhaltenden Resultaten handelt. Sollte das Ergebnis nach einigen Jahren nicht mehr zufriedenstellend sein, ist ein erneutes Facelifting anzustreben.

Schwellungen, Hämatome und Infektionen zählen zu den Risiken bei Gesichtslifting. Auch Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen treten in einigen Fällen auf. In sehr seltenen Fällen kommt es zu vorübergehenden Taubheitsgefühlen oder Sensibilitätsstörungen der Haut.

In der ersten Zeit besteht die Möglichkeit, dass mimische Bewegungen nur minimal möglich sind. Dies ist besonders dann der Fall, wenn es zu einer Verletzung an den Gesichtsnerven gekommen ist. Meist erholen sich die Nerven nach einigen Monaten wieder.

Wählen Sie einen erfahrenen, kompetenten Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie, um ein Facelifting durchführen zu lassen. Ein Blick auf die Webseite des Arztes zeigt, wie es mit der fachlichen Qualifikation und der Erfahrung im Bereich Gesichtslifting aussieht.

Mitgliedschaften in renommierten, medizinischen Fachgesellschaften geben ebenfalls Ausschluss über die Eignung des Facharztes. Dazu zählen zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC) und die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgen (GDÄC).

Das Ergebnis eines Facelift ist über mehrere Jahre zu sehen. Oft hält der Effekt auch lebenslang an. Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, sind die individuelle Hautbeschaffenheit und die Lebensumstände.