Der Unterschied zwischen einem Mini-Facelift und Facelift

Der Unterschied zwischen einen Mini-Facelift und dem klassischen Facelift – wir klären auf

Wahre Schönheit kommt natürlich von innen, aber auch die äußere Erscheinung ist entscheidend: für den ersten Eindruck, für die Art wie wir mit unserem Körper umgehen und vor allem wie wir auf uns selbst wirken. Nur wer sich in seiner Haut wirklich wohl fühlt, strahlt das auch nach außen aus. Manchmal jedoch kann man einfach nichts machen – der Zahn der Zeit nagt an allem. Vor allem unsere Haut verliert mit zunehmendem Alter Elastizität und gewinnt gleichzeitig an Falten. Diesem Prozess kann mit kosmetischen und medizinischen Methoden entgegengewirkt werden. Wir zeigen Ihnen nachfolgend deshalb die Methoden Facelift und Mini-Facelift auf und erklären, was die Unterschiede sind, sodass Sie für sich eine passende Wahl treffen können.

Was ist ein Facelift?

Das sogenannte „große“ Facelifting (medizinisch: Rhytidektomie) dreht die Zeit am effektivsten um, ist aber auch der umfassendste Eingriff. In einer drei- bis fünfstündigen Operation unter Vollnarkose werden Stirn, Augenbrauen, Gesichtsmitte und Hals gestrafft und überschüssige Haut entfernt. Der Operateur macht die Schnitte möglichst verdeckt (meist oberhalb des Haaransatzes bis hinter die Ohren) und lockert die Haut und darunter liegende Gewebeschichten an Mundwinkeln, Nasenlöchern und Augenbrauen, strafft anschließend Bindegewebe, Fettgewebe und Muskulatur Zweig der Ohren.

Die oberflächliche Hautschicht wird sorgfältig geglättet, gekürzt und mit sehr feinen Fäden fixiert, um das Aussehen einer Maske zu vermeiden. Diese Methode unterscheidet sich von der Art und Weise, wie Operationen in der Vergangenheit durchgeführt wurden. Zu dieser Zeit war meist nur die Haut straff, das darunterliegende Gewebe jedoch nicht.

Heute integriert jeder ernsthafte Chirurg die Hautstraffung mit dem SMAS-Facelift. Diese moderne Facelift-Technik strafft auch das Bindegewebe und das Unterhautfettgewebe, das SMAS („superficial musculo-aponeurotic system“), das für die Koordination der Mimik zuständig ist, wenn die Haut im natürlichen Alterungsprozess erschlafft.

Anbei ein interessantes Video – wo ein Minifacelift anhand Bildern sehr gut erklärt wird

Was ist ein Mini-Facelift?

Wie der Name schon sagt, ist das Minilift ein kleinerer chirurgischer Eingriff als das Haupt-Facelift, dauert ein bis zwei Stunden und wird während des Dämmerschlafs oder unter Vollnarkose durchgeführt. Mini-Facelift-Schnitte sind kürzer als große und verlaufen nur vor dem Ohr. Der Chirurg behandelt Teile des Gesichts (meist Schläfen oder Wangen und Kinn), drückt sie aber anders zusammen als beim großen Facelift – nicht nur die obere Gesichtshaut, sondern auch das darunterliegende Gewebe (SMAS). Die körperliche Ruhezeit nach einem Minilift beträgt etwa vier Wochen, ähnlich wie bei einem großen Facelift, nach einer Woche ist in der Regel eine Rückkehr an den Arbeitsplatz möglich.

Was unterscheidet den Mini-Facelift und einem klassischen Facelift?

Das chirurgische Facelifting zielt auf die Wiederherstellung junger Gesichtszüge durch die Beseitigung von schlaffer und faltiger Haut ab. Im Gegensatz zu minimal-invasiven Methoden wie Botox- oder Hyaluronsäure-Injektionen ist ein deutlich längeres oder sogar dauerhaftes Ergebnis möglich, es ist komplexer und erfordert eine lange Ruhezeit. Es gibt mehr als das Facelift. In der plastischen und ästhetischen Chirurgie unterscheiden Spezialisten mittlerweile zwischen dem klassischen Facelift und dem sogenannten Mini-Facelift. Der Unterschied besteht hauptsächlich in der Zielgruppe, dem Aufwand und dem Heilungsprozess:

Facelift Minilift
Der Eingriff dauert 2 bis 4 Stunden und findet unter Vollnarkose statt. Der Eingriff dauert 1 bis 2 Stunden.
Das Lifting ist dauerhaft und verleiht ein bis zu 15 Jahre jüngeres Aussehen. Der Lifting Effekt hält ca. 3 bis 4 Jahre an.
Die Zielgruppe ist meist Älter und hat bereits erschlaffte Haut. Der Minilift ist vor allem geeignet für jüngere Patienten.
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